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Ölverdünnung des Motorenöl

Die BMW C1 wurde von BMW als ideales Stadtfahrzeug vorgestellt.
Auch der Verkaufslogan "Freuen Sie sich auf die Stadt" lies dies vermuten.

Bei Einspritzmotoren ist es technisch bedingt, dass bei kaltem Motor eine erhöhte Kraftstoffmenge eingespritzt wird.
Mit steigender Motortemperatur wird die eingespritzte Kraftstoffmenge weniger.  Ein wenig Kraftstoff im Öl ist kein Problem, bei längerer Fahrt verdunstet dies teilweise wieder. Stellt aber kein Problem dar.

So die Theorie!

Auch die C1 ist ein Motor mit Kraftstoffeinspritzung und verhält sich wie oben beschrieben.
Wenn man aber die C1 fast ausschließlich im Kurzstreckenbetrieb bewegt, wird die Ölverdünnung schnell zum Problem.
Bei der Kontrolle des Motorölstandes am Peilstab wird man einen erhöhten Ölstand feststellen. Zudem riecht das Öl nach Benzin und ist sehr dünnflüssig.

Natürlich wurden entsprechende Kundenbeschwerden wahrgenommen und auch an einer Lösung wurde gearbeitet.
Jeodch kam das Ende / Produktionsstop schneller als eine Lösung des Problem Ölverdünnung.

Das Problem war mit Einstellung der Produktion nicht vom Tisch, aber man musste ja irgendwie reagieren.

Servicelösung:
Bei ausschließlichem Kurzstreckenbetrieb und / oder niedrigen
Außentemperaturen ist eine Motorölverdünnung durch Kraftstoff aus
technischer Sicht als normal anzusehen.
Bei einem Motorölstand von ca. 2 cm über Maximum soll beim C1
Motor das Öl gewechselt werden. Dies bedeutet keine technische
Beeinträchtigung des Motors.
Wie in der Bedienungsanleitung beschrieben muss der Motorölstand
regelmäßig kontrolliert werden. Der Wartungsplan sieht vor das Motoröl
bei Kurzstreckenbetrieb oder niedrigen Außentemperaturen entsprechend früher zu wechseln.

Fazit:
Stellt man beim regelmäßigen Prüfen des Motorölstandes eine Erhöhung dessen fest, ist ein Ölwechsel auf Kosten des Kunden angesagt.

!! Klasse Lösung !!


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